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Firmenprofile: WAS
SIE SCHON IMMER ÜBER BAUMARKTKETTEN WISSEN WOLLTEN
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BAUHAUS |
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Bauhaus ist das Pionierunternehmen unter den Baumarktketten. Im Mai 1960 eröffnete Heinz Georg
Baus in Mannheim die erste Filiale nach US-amerikanischem Vorbild. Das heißt, dass man sämtliche
Werkzeuge und Baumaterialien in einem Geschäft kaufen kann.
Bauhaus zählt zu den größten Baumarkt-Ketten Europas. Das Unternehmen ist eine nicht
börsennotierte Aktiengesellschaft. Aktuell gibt es in Deutschland 119 Fachzentren in denen etwa
14.000 Beschäftigte arbeiten. Daneben werden Niederlassungen in weiteren zwölf europäischen
Ländern unterhalten. Mit über 28.000 m² Verkaufsfläche ist das Bauhaus in Düsseldorf-Gerresheim
das größte Bauhaus Europas und der größte europäische Baumarkt überhaupt.
Alle Bauhaus-Niederlassungen werden nicht im Franchise-System, sondern über
Regionalgesellschaften geführt. Neue Niederlassungen werden nach Firmenangaben ohne Fremdmittel
finanziert und befinden sich alle im Konzerneigentum. Viele Filialen verfügen mittlerweile über
eine „Drive-in-Arena“ für Baustoffe und Baumaterialien.
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BAUSPEZI |
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Bauspezi ist vornehmlich in Mittel- und Süddeutschland vertreten. Die meisten Standorte verfügen
neben einem Baumarkt auch über einen Gartenmarkt sowie einen Baustoffhandel. Die meisten
Filialen befinden sich in Klein- und Mittelstädte. Die durchschnittlichen Verkaufsflächen liegen
zwischen 200 und 4.000 m².
Dadurch grenzt sich Bauspezi in seiner Sortimentspolitik deutlich von anderen Baumarktketten
ab. Das auf die besonderen regionalen Erfordernisse zugeschnittene Angebot ist zwar kleiner
als in vielen anderen Baumärkten. Dafür wird vermehrt auf Service und Beratung gesetzt.
Bauspezi bietet zum Beispiel auch Möglichkeiten zum Verleih von Maschinen und liefert gegen
geringe Gebühr sperrige Waren an.
Momentan gibt es in der Bundesrepublik knapp hundert Niederlassungen von Bauspezi.
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BayWa |
Bayerischen Warenvermittlung
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Die Filialen der Baywa, der Bayerischen Warenvermittlung landwirtschaftlicher Genossenschaften, liegen hauptsächlich im Süden und Osten der Bundesrepublik. Seine gut hundert Bau- und Gartenmärkte betreibt der Konzern überwiegend als Franchiseunternehmen in Regionen mit geringer Wettbewerbsdichte. Dabei wird vor allem auf ein vielseitiges Garten- und Pflanzensortiment Wert gelegt. An bislang sieben Standorten gibt es zudem eine Zooabteilung mit Kleintieren sowie Kleintierbedarf und -zubehör.
Daneben werden auch viele Baustoffhandelsniederlassungen unterhalten. Insgesamt ist BayWa in acht europäischen Ländern in den Bereichen Groß-/ Einzelhandel und Dienstleistungen, Bau sowie Vertrieb von Heizöl, Diesel und Schmierstoffen tätig.
BayWa wurde 1923 gegründet. 2002 fusionierte die BayWa mit der vornehmlich in Baden-Württemberg tätigen Raiffeisen AG. Im Jahr 2006 erwirtschafteten die gut 16.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Umsatz von knapp 7,3 Milliarden Euro. Davon entfielen etwas mehr als 418 Millionen auf die Bau- und Gartenmärkte.
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bb-Baumarkt |
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Die drei Filialen von bb-Baumärkte liegen alle in Sachsen und verfügen über sehr große Gartenabteilungen. Die Schwerpunkte im Sortiment liegen in den Bereichen Sanitär, Fliesen, Holz, Bauelemente, Baustoffe, Elektro, Werkzeug, Freizeit, Camping, Haushalt und Garten.
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EDE |
Einkaufsbüro Deutscher
Eisenhändler
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Alle Baumärkte der Kette EDE, was für Einkaufsbüro Deutscher Eisenhändler steht, sind
selbstständige Betriebe, die sich der EDE angeschlossen haben und dadurch von besseren Einkaufs-
und Vertriebsmöglichkeiten profitieren. Momentan sind das knapp 200 über das gesamte Gebiet der
Bundesrepublik verteilte Niederlassungen.
EDE wurde 1931 durch Ferdinand Trautwein gegründet und fungiert als Einkaufs- und
Marketingverbund für rund 1.500 mittelständische Handelsunternehmen. Über 900 davon sind
Produktionsverbindungshändler, die vorwiegend gewerbliche Abnehmer wie Industrie, Handwerk und
Kommunen beliefern. Das Unternehmen handelt vorwiegend mit Werkzeugen und Maschinen,
Baubeschlägen und Bauelementen, Sanitär und Heizung, Stahl und Befestigungstechnik sowie
Sicherheits- und Industrietechnik und Arbeitsschutzprodukten.
EDE ist einer von drei Gesellschaftern der 1998 gegründeten ZEUS, der Zentrale für Einkauf und
Service, der bundesweit rund 1.700 Mitglieder angehören. Der zweite Gesellschafter ist Hagebau,
ebenfalls aus dem Bau- und Fachmarktbereich. Der dritte ist die einzelhandelsorientierte EK
Servicegroup mit Sitz in Bielefeld.
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Eisen Krämer |
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Das Haupthaus von Eisen Krämer ist in Duisburg und besteht seit 1950. In den Neunziger Jahren
wurden weitere Filialen im sächsischen Schirgiswalde und in Thüringen eröffnet, jeweils mit
einem großen Gartencenter ausgestattet. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen 120 Mitarbeiter.
Neben dem "Krämer Werbeprofi" in dem bundesweit für Baumärkte Prospekte erstellt und die Firmen
mit Ware versorgt werden, betreibt die Rudolf Krämer Eisenwaren GmbH auch eine Baumarkt
Systemzentrale – die "Krämer Einkauf und Marketing Gruppe".
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EMV |
Verbundgruppe für Baumärkte und Baustoffhändler
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EMV ist eine Verbundgruppe für Baumärkte und Baustoffhändler. Ihr gehören zur Zeit 265 Mitglieder hauptsächlich aus ländlichen Regionen an. Von den 194 Baumärkten sind die meisten in Bezug auf Sortiment und Verkaufsfläche vergleichsweise eher klein.
Mit den Erfahrungen in einem langjährigen erfolgreichen DIY-Verbund gründeten 1997 selbstständige Betreiber von Baumärkten, Holz- und Baufachmärkten sowie Gartencentern ihre eigene Kooperation, um Einkaufs- und Marketingleistungen mitbestimmen zu können. EMV ist das siebtgrößte DIY-Handelsunternehmen. Inzwischen gehören der EMV 265 Betriebe an. Die Entscheidungen über bspw. Werbekonzepte, Öffentlichkeitsarbeit und Sortimentsentwicklung sowie die Zentralregulierung werden in der Systemzentrale in Lage, Nordrhein-Westfalen, getroffen.
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GLOBUS |
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Zu Globus gehören 51 Baumärkte mit einer jeweiligen Mindestverkaufsfläche von 7.000m² und 9 Elektrofachmärkte mit einer Mindestverkaufsfläche von 3.000m². Der Großteil der Globus-Baumärkte ist in Mittel- und Süddeutschland ansässig.
Alle Filialen setzen vor allem auf Serviceleistungen und Beratung und bieten zu ihren Produkten umfangreiche Garantien an. Globus verfügt mit Primaster in den Sortimentsbereichen Farben, Baustoffe sowie Erden und Dünger über eine Eigenmarke.
Globus hat zudem im Juli 2007 einen Vertrag zur Übernahme sämtlicher Hela-Baumärkte abgeschlossen.
Neben den Bau- und Elektrofachmärkten betreibt Globus in Deutschland und Osteuropa vor allem Supermärkte. Momentan ist Globus die zehntgrößte deutsche Handelskette (Stand: 31.12.2006).
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GÖTZ + MORITZ |
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Zur Firma Götz + Moriz gehören acht Baumärkte in Baden-Württemberg. Einige davon sind kombinierte Standorte, das heißt dass diese Niederlassungen zudem auch im Baustoffhandel tätig sind. Götz + Moriz ist zudem Mitglied in der Hagebau-Unternehmensgruppe, der bundesweit rund 250 Baustoffhändler angehören. Aus diesem Grund laufen drei der Filialen auch unter dem Namen Hagebaumarkt.
Die Götz + Moriz Baumärkte bieten ein großes Sortiment an Produkten für Heimwerker in den Bereichen Wohnung, Haus und Garten an. Schwerpunktbereiche sind Sanitär, Fliesen, Farben sowie Fenster, Türen und Tore.
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HAGEBAU |
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Zur Hagebau-Unternehmensgruppe gehören momentan deutlich über 300 Baumärkte mit zumeist großer Verkaufsfläche und einem sehr umfangreichen Sortiment, das sich vor allem auf die gängigen Bereiche in Baufachmärkten wie Garten, Haus und wohnen sowie bauen und renovieren erstreckt. Daneben werden zahlreiche Produkte für PKW sowie rund um die Themen Haustier, Technik, Werkstatt und Arbeitskleidung angeboten.
Hagebau steht für die Handelsgesellschaft für Baustoffe mbH & Co. KG, die 1964 als Einkaufsverbund von damals 34 Baustoff-Fachhändlern gegründet wurde. Inzwischen gehören mehr als 250 Baustoffhändler in Deutschland dazu. Vorrangiges Ziel war und ist der zentrale Einkauf, um möglichst vorteilhafte Preise zu erzielen. Zudem kümmert sich die Zentrale in Soltau, Niedersachsen, um einheitliche Planung, Versicherungen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Marketing sowie die Verwaltung der Zentralläger.
Seit kurzem existiert zudem in Kooperation mit der weltgrößten Versandhausgruppe OTTO die Baumarkt direkt Gesellschaft als Betreiber des unter hagebau.de abrufbaren Online-Shops. Hier bietet das Unternehmen seinen Kunden Kataloge mit umfangreichen Angeboten zu den Themen Heimwerken, Garten und Freizeit, die von zu Hause aus per Internet, telefonisch oder schriftlich bestellt werden können.
Hagebau ist einer von drei Gesellschaftern der 1998 gegründeten ZEUS, der Zentrale für Einkauf und Service, der bundesweit rund 1.700 Mitglieder angehören. Der zweite Gesellschafter ist EDE, ebenfalls aus dem Bau- und Fachmarktbereich. Der dritte ist die einzelhandelsorientierte
EK Servicegroup mit Sitz in Bielefeld.
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HASS + HATJE |
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Hass und Hatje betreibt neun Baumärkte in Norddeutschland. Das Unternehmen betreibt auch Baustoffhandel und gehört der Hagebau-Handelsgesellschaft an, wodurch viele, die Baumärkte betreffende Leistungen zentral geregelt werden.
Hass und Hatje beschäftigt insgesamt gut 600 Mitarbeiter.
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HELA |
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Hela-Baumärkte finden sich in der Südhälfte der Bundesrepublik in den Ländern Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz, Saarland – wo auch die Zentralverwaltung ihren Sitz hat, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Neben den gängigen Baumarktprodukten inklusive eines großen Sortiments im Bereich Garten vertreiben die Hela-Märkte zudem auch diverse Artikel rund um das Auto.
Die Hela-Baumärkte gehörten bislang zur Distributa Unternehmensgruppe. Sollte das Bundeskartellamt zustimmen, werden alle Baumärkte zukünftig zur Globus-Kette gehören. Eine Entscheidung des Bundeskartellamts wird innerhalb des nächsten halben Jahres erwartet. Über die vertraglichen Inhalte der Übernahme haben beide Unternehmen Stillschweigen vereinbart.
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HELLWEG |
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Hellweg betreibt über achtzig Baumärkte in Deutschland und Österreich, den Großteil davon in Mitteldeutschland. Im Gesamtsortiment befinden sich mehr als 60.000 Artikel, die von circa 3.600 Mitarbeitern in den Fachmärkten vertrieben werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Waren aus dem mittleren und hochwertigen Produktbereich. Hellweg sieht sich als Do-it-yourself-Komplettanbieter, zumal nochmals 60.000 Artikel kurzfristig bestellt werden können.
Im November 2005 gründete Hellweg zusammen mit der Baumarktkette Max Bahr die Einkaufsgesellschaft Diyco. Durch eine gemeinsame Einkaufspolitik erhofften sich beide Unternehmen bessere Einkaufspreise. Nach der Übernahme von Max Bahr durch Praktiker wurde die Zusammenarbeit jedoch beendet. Neuer Partner für Diyco ist seit Sommer 2007 die ZES GmbH, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von BayWa.
Der erste Baumarkt wurde 1971 am Brackeler Hellweg in Dortmund gegründet. Durch den Standort wurde dieser Baumarkt gleichzeitig zum Namensgeber des Unternehmens.
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HORNBACH |
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Alle 89 Hornbach-Baumärkte werden von der Hornbach-Gruppe betrieben, einem über eine Holdinggesellschaft börsennotiertem Unternehmen. In Deutschland ist das Unternehmen gemessen am Bruttoumsatz das viertgrößte im Baumarktsektor.
Hornbach ist im Vergleich zu den anderen Anbietern verhältnismäßig stark auf Gewerbekunden ausgerichtet und sieht sich als Großflächen- und Großmengenanbieter mit niedrigen Preisen. Zudem hat das Unternehmen diverse ungewöhnliche Marketing-Aktivitäten, oft mit großem Aufwand initiiert. Lohn dafür waren bislang zahlreiche Preise für Fernsehwerbung.
Hornbach beschäftigt momentan rund 12.000 Mitarbeiter, gut zwei Drittel davon in Deutschland. Die Handelskette unterhält 120 Bau- und Gartenmarktfilialen in neun europäischen Ländern. 2006 erwirtschaftete Hornbach einen Umsatz von über 2,5 Milliarden Euro (Stand: 31.12. 2006).
Hornbach war 1968 das erste Unternehmen, das einen kombinierten Bau- und Gartenmarkt eröffnete und damit einer inzwischen weit verbreiteten Art von Niederlassungen den Weg ebnete.
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IDEE CREATIV |
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Idee-Creativ sind Fachmärkte für Bastel- und Künstlerbedarf. Alle 23 Fachmärkte sind in größeren Städten ansässig, teilweise integriert in Einkaufspassagen oder -centern. Sie unterscheiden sich schon von der Größe und der Auswahl eindeutig von Baumärkten – beides ist deutlich geringer – und decken im Do-it-yourself Bereich lediglich eine kleine Nische ab.
Zielgruppe sind eher kreative Menschen, die ihre Fähigkeiten gestalterisch ausleben möchten. Dazu zählen auch Kinder, für die es viele extra auf sie zugeschnittene Artikel gibt. Zum Sortiment gehören unter anderem Materialien für die Handarbeit, um Schmuck zu kreieren, Florales zu gestalten, zum Stoffmalen oder Färben und für Seidenmalerei sowie Papeterie.
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KNAUBER |
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Knauber-Märkte gibt es in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. In den sieben Filialen wird nur bedingt das gängige Sortiment aus Baumärkten geführt, weshalb sie sich auch Freizeitmärkte nennen.
Zum Warenangebot gehören neben Farben, Sanitärartikeln, Leuchtmitteln, Tapeten und Gartenutensilien zum Beispiel auch Dinge für den Künstler- und Bastlerbedarf. Zudem veranstaltet Knauber auch Seminare zu Themen rund um Haus und Wohnung und bietet die Bestellung und Lieferung von Heizöl und Flüssiggas an.
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LEITERMANN |
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Zur Leitermann-Handelskette gehören sechs Bau-, Fach und Gartenmärkte in Thüringen und Sachsen. Das Sortiment ist nach den Schwerpunkten Großhandel, Baumarkt, Baustoffe und Garten gegliedert.
Leitermann ist ein stark regional verwurzeltes Unternehmen, was sich auch an der Ausrichtung des Sortiments ablesen lässt. Außerdem bieten alle Filialen verschiedene Servicedienste wie Maschinenwartung und -reparatur, Vermietung von Maschinen, Schärfdienste für Sägeblätter und ähnliches an. Des Weiteren ist auch eine Online-Bestellung inklusive Lieferung möglich.
Der Name der Handelskette geht darauf zurück, dass der Begründer des ersten Geschäfts im Jahr 1869 den Beruf des Leitermachers ausübte.
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Marktkauf |
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Die Marktkauf-Gruppe betreibt (noch) bundesweit Bau- und Gartenfachmärkte, die zumeist über ein großes Sortiment an gängigen Produkten verfügen.
Die Marktkauf-Gruppe ist eines der größten deutschen Handelsunternehmen und Teil der EDEKA-Gruppe. Sie erreicht mit rund 27.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Jahresumsatz von weit über fünf Milliarden Euro. Davon entfielen 2006 etwa 840 Millionen bei knapp 5.000 Beschäftigten auf die Baumarktsparte.
Der Geschäftsverlauf der letzten Jahre war jedoch gerade bei den Marktkauf-Baumärkten nach dem Aufkauf von defizitären Baumärkten der Hauser-, Götzen- und Selbstbau-Gruppe von hohen Verlusten geprägt.
So erscheint es als Konsequenz, dass Marktkauf seine Baumärkte im Frühjahr 2007 wiederum an Rewe verkauft hat. In der Folge sollen einige Märkte geschlossen werden. Der Großteil soll allerdings von der Rewe-Tochter Toom übernommen werden. Kurz darauf wurde bekannt gegeben, dass nach der Trennung von den Baumärkten auch die verbliebenen 186 Marktkauf-SB-Warenhäuser auf die Regionalgesellschaften von EDEKA aufgeteilt werden.
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MAX BAHR |
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In Deutschland gibt es derzeit rund 80 Filialen von Max Bahr, in denen etwa 4.000 Personen beschäftigt sind. Zu den meisten Niederlassungen gehört zudem ein Gartenmarkt. Seit dem 1. Februar 2007 ist das Unternehmen eine Tochtergesellschaft der Praktiker Gruppe, einem der vier größten Baumarktkonzerne in Europa.
Max Bahr sieht sich als serviceorientierter Baumarkt. Die Stärken liegen demnach vor allem in der Sortimentsgestaltung und Warenpräsentation, der Produktqualität, der Beratung und den besonderen Serviceleistungen. Das Sortiment umfasst mehr als 60.000 Artikel, viele weitere können auf Anfrage kurzfristig bestellt werden. Darüber hinaus verfügt Max Bahr über eine Eigenmarke, die in allen Filialen vertrieben wird.
Max Bahr bietet zudem eine Bonuskarte – die Bahr Card – an, über die eine Kundenbindung erreicht werden soll. Bislang wurden gut 500.000 Stück veräußert.
Des Weiteren ist Max Bahr der erste und einzige Baumarkt in Deutschland, dessen Umweltmanagementsystem nach der europäischen Umweltnorm DIN EN ISO 14001 zertifiziert wurde. In Hamburg wurde im März 2007 zudem der bundesweit erste nachhaltige Bau- und Gartenmarkt auf Basis eines modernen energetischen Konzepts, u. a. mit einer Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung und emissionsneutraler Wärmeerzeugung durch Holzpellet-Heizung, eröffnet.
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NOWEBAU |
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Nowebau betreibt über 80 Baumärkte in der Bundesrepublik, wovon die meisten in Ostfriesland bzw. Niedersachsen liegen. Die Schwerpunkte im Sortiment liegen in den Bereichen Innenausbau, Rohbau, Werkzeuge, Garten und Elemente, dazu gehören unter anderem Türen, Treppen, Tore und Fenster.
Nowebau legt besonderen Wert auf kompetente Beratung und einen umfangreichen Service. Dazu gehört zum Beispiel die Lieferung von angeforderten Baustoffen direkt auf Baustellen.
Außerdem ist Nowebau eines der vier Gründungsmitglieder der 2003 gegründeten Baufachkooperation Celo. Deren Ziele sind neben einer Zentralregulierung vor allem Optimierung der Vertriebswege und der Organisation, Regulierung von Marketingkampagnen sowie Verbesserung der Einkaufsmöglichkeiten. Die anderen drei Mitglieder sind die EGN Einkaufsgesellschaft Nordbau, die FDF-Dienstleistungsgesellschaft und MB Kauf. Die vier Gesellschafter repräsentieren 178 selbstständige Fachhändler mit 240 Standorten in ganz Deutschland und einem Umsatz von über einer Milliarde Euro.
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OBI |
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Unter dem Namen OBI werden zur Zeit 334 Baumärkte in Deutschland betrieben. Dazu kommen 171 weitere Fachmärkte in zehn europäischen Ländern (Stand: 1.9.2007). Die Ukraine soll demnächst als elftes Land hinzukommen.
Die Gesamtverkaufsfläche aller OBI-Märkte beträgt rund 3,3 Millionen m². Die neu errichteten Filialen sind mittlerweile zwischen 12.000 und 16.000 m² groß. Das Unternehmen bietet in seinen Fachmärkten ein breites Sortiment und sieht sich als Komplettanbieter im Do-it-yourself-Segment. Alle Märkte sind nach den Schwerpunktbereichen Garten, Bauen, Technik und Wohnen gegliedert. Dazu kommen Serviceangebote wie Holzzuschnitt, Farben mischen, Finanzierung und Praxiskurse.
Insgesamt erzielten die 38.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der OBI Unternehmensgruppe im Jahr 2006 einen Umsatz von 7,1 Milliarden Euro, davon gut die Hälfte in den OBI Märkten im Inland.
OBI gehört zur Unternehmensgruppe Tengelmann und ist Marktführer in Deutschland. Weltweit ist das Unternehmen derzeit der viertgrößte Baumarktbetreiber. Mit einer Markenbekanntheit von 98 Prozent zählt OBI laut Erhebung des Institut TNS Infratest zu den bekanntesten Marken in der Bundesrepublik. Zudem war OBI als einziges Einzelhandelsunternehmen Sponsor der Fußball-Weltmeisterschaft 2006.
OBI versuchte in Kooperation mit dem Versandhandelsunternehmen OTTO einen Online-Shop am Markt zu etablieren. Anfang 2007 stieg OBI jedoch aus dem gemeinsamen Projekt aus und wurde durch Hagebau ersetzt.
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PLAZA |
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Die zwölf in Norddeutschland ansässigen Plaza Bau- und Gartencenter gehören zur Coop mit Hauptsitz in Kiel. Alle Fachmärkte haben ein breit gefächertes Sortiment der üblichen in Baumärkten angebotenen Artikel. Daneben verfügen sie über ein großes Angebot an Garten- und Campingartikeln.
In den zwölf Niederlassungen in Deutschland sind mehr als 6.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.
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PRAKTIKER |
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Die Praktiker-Unternehmensgruppe betreibt in Deutschland momentan knapp 250 Baumärkte.
Praktiker sieht sich als Komplettanbieter im Do-it-yourself-Bereich und bietet ein breites Warensortiment aus den Bereichen Bauen, Renovieren, Werkstatt, Wohnen, Garten und Freizeit an. Alle Märkte sind im Sinne einer übersichtlichen Gestaltung in so genannte Themen- und Erlebniswelten aufgeteilt. Außerdem zeichnen sie sich durch vergleichsweise niedrige Preise aus. Dieses Konzept wird auch durch Eigenmarken, die sich durch ein besonders günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis auszeichnen, getragen.
Praktiker unterhält etwa 420 Baumärkte in acht europäischen Ländern. Dort arbeiten ca. 27.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit einem Jahresumsatz von vier Milliarden Euro, davon weit über drei in Deutschland ist Praktiker auf Platz zwei in der deutschen Baumarktsparte und europaweit auf Rang vier. Das Unternehmen ist seit Ende 2005 (wieder) börsennotiert und kaufte die Baumarktkette Max Bahr auf, deren Filialen seit Februar 2007 als Premiummarke der Unternehmensgruppe fungieren.
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TOOM |
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Zur Toom-Baumarktkette gehörten bislang knapp 220 Fachmärkte. Mit der Übernahme aller Marktkauf-Baumarktfilialen inklusive der dazugehörenden Umstrukturierungsmaßnahmen beläuft sich die Anzahl auf rund 385 Baumärkte und Gartencenter.
Die Gesamtverkaufsfläche aller Niederlassungen beträgt etwa 2,2 Millionen m². In sämtlichen Toom-Baumärkten werden neben einem breiten Sortiment an Werkzeugen und Materialien rund um die Themen Bauen, Haus und Garten zusätzlich Serviceleistungen angeboten. Diese reichen vom Farbmischservice über Holz- und Schaumstoffzuschnitt und Massanfertigungen bis hin zu umfassenden Energie-, Wohnraum- und Gartenplanungen.
14.000 Beschäftigte erwirtschafteten 2006 einen Umsatz von rund 1,5 Milliarden Euro. Damit gehört Toom, eine Tochtergesellschaft der Rewe-Gruppe, zu den zehn größten Baumarkthandelsketten in der Bundesrepublik. Diese Position wird durch den Kauf der Marktkauf-Baumärkte weiter gefestigt.
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WESTFALIA |
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Westfalia betreibt fünf Baumärkte in Nordrhein-Westfalen, Bremen, Hessen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Das Sortiment beinhaltet jedoch nicht nur Werkzeuge und Materialien rund um Haus und Garten, sondern auch noch Artikel aus anderen Sparten. Begründet liegt das darin, dass der Schwerpunkt von Westfalia im Versandhandel liegt. Neben den Produktfeldern Haus und Garten sowie Werkzeug gibt es Autozubehör, Elektronik, Landwirtschaft, Gesundheit und Textilien.
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[BAUMAERKTE-IN-DEUTSCHLAND.DE 2007] |
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